Last Updated on 6. Januar 2026 by Katja Reetz Visualcoaching
Mein Jahresrückblick 2025 ist keine schöne Erzählung. Es war kein Jahr der großen strategischen Durchbrüche für mich. Es war auch kein Jahr, in dem sich meine Pläne einfach umgesetzt hätten. 2025 war ein Jahr der Reibung. Vieles hat sich in diesem Jahr anders entwickelt, als gedacht. Und manches hat sich gar nicht entwickelt. Es war ein Jahr, in dem das Leben schneller war als meine Konzepte und ehrlicher als meine Erwartungen.
Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, sehe ich keine lineare Entwicklung, sondern vielmehr eine (sehr lang anhaltende) Phase des Übergangs. Zwischen dem, was lange getragen hat, und dem, was sich erst langsam zeigt. Zwischen Aktionismus und Innehalten. Zwischen Zweifel und wachsender Klarheit darüber, wofür meine Arbeit wirklich da ist.
Dieser Rückblick ist deshalb kein Best-of.
Er ist eine ehrliche Bestandsaufnahme: von Absagen und unerwarteten Möglichkeiten, von innerer Neujustierung, von Begegnungen auf Herzensebene – und von dem leisen, aber deutlichen Gefühl, dass sich etwas Grundlegendes sortiert hat.
Nicht alles war leicht.
Aber vieles war wesentlich.
Meine Themen und Highlights in 2025
Business as usual? Pustekuchen!
Es hätte so schön sein können. Ende 2024 war ich sicher, dass das mit dem Business jetzt einfach so, top weiterlaufen kann. Dabei habe ich allerdings übersehen, dass das Leben andere Pläne hatte. Schwupp ist diese Jahr ein bisschen an mir vorbei gerauscht. Und jetzt sitze ich hier, schreibe diesen Rückblick und frage mich ernsthaft, ob ich irgendeine Entscheidung 2025 bewusst getroffen habe oder mir das Leben einfach passiert ist.
Ausgangslage
Der Plan für 2025 war relativ klar:
- weiterhin Graphic Recordings und strategische Visualisierungen für Unternehmen und Organisationen anbieten
- Weiterbildung in diesem Bereich bei Martina Grigoleit machen
- Spannende Workshop-Termine im Bereich Visualisierung und Persönlichkeitsentwicklung
- Fokus vermehrt auf die 1:1 Coachings und Energetic Soulwork® setzen
- mein erstes eigenen Retreat gemeinsam mit Monique Cieslik umsetzen
- Neue spannende Kooperationen und Projekte akquirieren
Stattdessen: Absagen am laufenden Band
2025 war das Jahr mit den meisten (und oft sehr überraschenden) Absagen für Graphic Recordings. Die erste erreichte mich Anfang März und hat mich eiskalt erwischt, weil sie so unerwartet kam. Und auf diese Absage habe ich dann erst einmal mit alt bewährten Muster reagiert. Ich bin in blinden Aktionismus verfallen.
Ich habe meine Zielgruppe analysiert. Meinen Purpose hinterfragt. Überlegt, ob das was ich tue Mehrwert schafft und wie ich diesen bestmöglich nach Außen kommunizieren kann. Auf gut Deutsch: Ich habe mich von der Angst leiten lassen und sämtlichen Register gezogen, um vermeintliche Schäfchen (vielleicht sollte ich lieber sagen Gespenster) ins Trockenen zu bekommen.
Fazit dieser Aktion: Ich bin (und war) sehr klar aufgestellt, weiß sehr genau WAS ich anbiete und kenne den Mehrwert davon. Und mit der Energiearbeit haben ich außerdem ein ziemlich gutes Alleinstellungsmerkmal in der Branche.
Diese erste Absage sollte 2025 nicht die Letzte bleiben. Es folgten Absagen in fast epischen Ausmaß. Mal war ich zu teuer, mal hat man sich doch lieber für die Video-Dokumentation entschieden, mal wurde die gesamte Veranstaltung abgesagt, wegen zu wenig Interesse.
Die Kehrseite der Medaille: Klarheit
All’ das passiert und zeigt mit deutlicher Klarheit auf, wo man gerade steht. Und ich meine hier nicht unbedingt den finanziellen Aspekt. Ich war 2025 in einer Art Übergangsidentität. Reflektiert, Feinfühlig und mit wacher Präsenz. Gleichzeitig jedoch zögerlich mit Klarheit und Positionierung.
Meine Arbeit ist keine schöne Visualisierung, sondern eine Intervention: Sie macht sichtbar, was sonst vage bleibt – und zwingt zu ehrlichen Entscheidungen. Das ist das, wo ich nun am Ende 2025 stehe. Und damit wird auch klar, warum vieles, was ich zu Beginn des Jahres angedacht habe, nicht funktionieren KONNTE.

Mir ist in diesem Jahr noch einmal bewusster geworden, dass es mir um genau diesen Mehrwert geht. (Dank geht raus an die intensive Auseinandersetzung mit meinem Purpose). Allerdings habe ich mich durchaus schwer damit getan, dass auch in dieser PRÄZISION zu formulieren.
Und dann: Anfragen aus unerwarteter Richtung
Umso mehr hat es mich gefreut, dass es dieses Jahr gleich drei große Projekte gab, in denen genau das gefragt war. Und mit denen ich zu Beginn des Jahres definitiv nicht gerechnet habe. Projekte, in denen ich jeden Menge lernen, mich austoben und vor allen Dingen meine Expertise einbringen durfte. Und was am wichtigsten für mich war: Diese Projekte haben mit gezeigt, wie gelungene Zusammenarbeit in Zukunft aussehen darf und wie ich mir Zusammenarbeit wünsche. Wertschätzend, voller Vertrauen, offen und neugierig auf unterschiedliche Perspektiven, ohne jeglichen Standesdünkel.
Projekt: Nr. 1: Für Juliane Speer habe ich schon letztes Jahr gearbeitet und das Workbook für ihre Energetic Soulwork® Ausbildung illustriert. Dieses Jahr hat sie mir ein ganz besonderes Projekt anvertraut. Die Illustration ihrer 9 Archetypen. Spontane Anfrage, erste Entwurfsskizze, das Go und dann habe ich losgelegt und die Illustrationen einfach durchfließen lassen. Ergebnis: Eine Auftraggeberin, deren Feedback mich zu Tränen gerührt hat.
Ähnlich ging es mir mit den Illustrationen zu der Broschüre des Heilnetz OWL. Heilnetz auf die Hand. Fünf Menschen die ihren Blick auf die Welt und ihre Expertise zusammen getan haben und daraus etwas ganz Neues kreiert haben. Was für eine Freude zu merken, dass im Business-Kontext professionelles und heilsames Miteinander möglich ist, wenn alle Beteiligten daran interessiert sind.

Begegnungen auf Herzensebene – ein kleines, dafür solides Netzwerk
Manche Begegnungen sind mehr als der Austausch von Visitenkarten. Und manche Begegnungen legen den Grundstein für weit mehr als ein solides Netzwerk. Das fasst ziemlich gut zusammen, wie ich dieses Jahr meine Ambitionen in Richtung Netzwerk-Aufbau beschreiben würde.
Ich war auf einigen Netzwerktreffen diese Jahr. Zum einen um neue Kontakte zu knüpfen. Denn ich kann nicht auf ein jahrzehntelang gewachsenes Netzwerk hier in Ostwestfalen zurückgreifen. Dafür war ich zu viele Jahre in Berlin. Zum anderen, weil ich bewusst die Gelegenheit nutzen wollte, meine Positionierung für mich selber klarer zu ziehen. Und klar. Netzwerktreffen sind dafür eine großartige Übungsmöglichkeit.
Hier eine kleine Auswahl, wo ich mich dieses Jahr “herumgetrieben” habe.
- Ich war auf zwei Fast & Curious OWL Circle
- Das Business-Frühstück in Detmold ist ein Kreis von Unternehmer:innen, die sich 1 x im Monat treffen. Hier durfte ich im März mein Business vorstellen und einen Impuls zum Thema “Klarheit durch Visualisierung” geben.
- Die IHK hat zu einem Netzwerktreffen eingeladen in dem unter anderem um die eigene Sichtbarkeit ging

- Als Co-Moderatorin habe ich das tolle Format “Ich hätte da mal ‘ne Frage” vom Heilnetz OWL begleitet, in dem Heilnetzer:innen alle Fragen rund um das eigene Business stellen konnten und wir dazu in den kollegialen Austausch gegangen sind.
- Wer viel gibt, der darf und sollte auch ab und an sich denken. Genau das ist die Idee des Oasentags oder des Heilnetz-Frühstücks. Wohlfühlatmosphäre plus nährende Gespräche vom Feinsten und netzwerken auf eine Art, die sehr mir entspricht.
- 0525 1fallsreich – ein sehr offenes Format in Paderborn, das 2 x im Jahr stattfindet. Toll, um miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam neue Projekte zu denken.
- Maria Goncalves habe ich durch ein Graphic Recording kennen gelernt. Und sie ist unschlagbar, wenn es darum geht Innovationen voran zu treiben. Dieses Jahr haben wir uns gleich drei mal gesehen. Einmal im 1:1 und dann zu zwei spannende Workshops des OIC rund um das Thema KI und Innovation.
- Zwei mal habe ich an dem Online-CHECK IN mit Mella und Katja von Next Level Now teilgenommen.
- Im Herbst gab es dann ein weiteres Netzwerktreffen der IHK Bielefeld: “Starke Wirtschaft, starke Frauen”– Auch hier habe ich noch ein mal bewusst ausprobiert, wie die Menschen reagieren, wenn ich im Zusammenhang mit Business die Energetik ins Spiel bringe.
Tatsächlich ist das, was ich hier so lapidar unter der Überschrift “Netzwerken” zusammenfasse viel mehr für mich gewesen, als reines Netzwerken. Aus beruflicher Perspektive haben mir diese Treffen ein Bühne geschenkt. Ich konnte mich erfahren und mir mit jedem Treffen, mit jedem Austausch klarer darüber werden, wo ich stehe. Aus menschlichen Sicht hat mich mein Netzwerk dieses Jahr berührt, genährt und aufblühen lassen.
Ich habe vielleicht nicht strategische Beziehungen geknüpft. Dafür habe ich aber eine Reihe Menschen kennengelernt, die mir sehr ans Herz gewachsen sind und die für mich so viel mehr wert sind, als reine Business-Kontakte.
Retreat hoch 3 = Erfahrung hoch 3
Die Retreats diese Jahr handeln vom Loslassen, vom Glauben an mich selbst und davon, dass es immer erst eine innere Klarheit braucht, damit sie sich im Außen zeigen kann.
Voller Motivation haben Monique Cieslik und ich uns bereits Anfang 2025 zusammengesetzt und unser Retreat geplant: Yin Yoga trifft Gedankenkritzelei. Die erste Hürde war es, einen guten Ort zu finden, an dem unser Retreat stattfinden konnte. Wir hatten ziemlich klare Vorstellungen. Es sollte nicht zu groß und unpersönlich sein. Optimalerweise sollte es zwei Seminar-Räume geben, plus eine gute Küche. Als Bonus on top haben wir uns noch gewünscht, dass es irgendwo im Grünen ist, so dass die Teilnehmer:innen (und wir natürlich auch) zwischendurch rausgehen können.
In Erkner, nicht weit von Berlin entfernt, sind wir dann mit dem SonnIdyll fündig geworden. Perfekt für 10 – 15 Teilnehmerinnen, mit einem sehr schön angelegten Garten, tollem Essen UND sehr, sehr guten Konditionen. Ich weiß nicht, wer von euch schon mal ein eigenes Retreat geplant oder angedacht hat, aber oft sind die Stornierungsgebühren wahnsinnig hoch. Und seien wir mal ehrlich. Es kann immer sein, dass ein Retreat abgesagt werden muss. Lange Rede, kurzer Sinn, wir waren super happy und glücklich und konnten unsere Idee in die Welt hinaustragen.

Und dann: Nichts. Okay es gab wohlmeinendes Feedback. Jedoch keine Anmeldungen. Anfang Juni haben wir dass Retreat dann abgesagt, weil wir nicht wollten, dass die Betreiber vom SonnIdyll am Ende womöglich einen Buchungsausfall in Kauf nehmen müssen.
Wir haben uns aber nicht entmutigen lassen und stattdessen mitten in Berlin einen Workshop-Tag angeboten. Ebenfalls im Oktober. Auch hier hatten wir “nur” zwei Anmeldungen. Wir haben es aber dennoch stattfinden lassen und für uns jede Menge an Erfahrungen und Learnings mitnehmen können. Alleine dafür hat es sich schon gelohnt.
Und Monique und ich wären nicht wir, wenn wir uns dieses Thema auch noch mal aus energetischer Sicht angesehen hätten. Hat ganz viel Klarheit gebracht, so dass wir definitiv 2026 am Ball bleiben werden.
Stattgefunden hat unser Retreat aber 2025 dennoch einmal. Und zwar im Mai für die ev. Schulstiftung in der EKBO. Bereits zum 4. Mal haben wir hier Angestellte der Schulstiftung 2, 5 Tage begleitet. Wir haben mit Ihnen ihre eigenen individuellen Werte erarbeitet. Die gewonnen Erkenntnisse konnten sich dann in den YinYoga Stunden setzen, so dass alle mit einer entspannten Haltung und einem Mehr an innerer Stabilität nach Hause gefahren sind.
Gelungener Jahresabschluss – Rauhnachtsmagie ✨ trifft Gedankenkritzelei
Noch stecke ich mitten drin und meiner Rauhnachtsmagie ✨. Daher hier nur ein kurzer Satz dazu. Schön ist es, kritzelnd und zeichnend diese besondere Energie zwischen den Jahren zu nutzen, um sich für das Jahr 2026 auszurichten. Ein paar Rückmeldungen haben mich bereits von einzelnen Teilnehmerinnen erreicht. Und ich teile hier schon mal meine erste Kritzelei, die für den Januar entstanden ist. Im Januar ging es um die tiefe innere Begegnung.

Es geht im Januar darum das Element Luft ganz bewusst in meinem Leben zuzulassen und Kontrolle abzugeben, um den Raum einnehmen zu können, der für mich gedacht ist.
Wenn du neugierig auf die Ergebnisse der weiteren Monate bist, dann abonniere gerne meinen Newsletter.
Weitere schöne und besondere Momente in 2025
Gefühlt war dieses 2025 so voll mit Erlebnissen und Erkenntnisse, dass es definitiv für 2 Jahre gereicht hätte. Kennst du das Gefühl, wenn du dich an ein Erlebnis zurückerinnerst und das Gefühl hast, dass es schon viel länger zurückliegt? Gut das unsere Telefone, die gemachten Fotos chronologisch sortieren und zeitlich einordnen. Hier eine kleine Auswahl in Bildern.












Mein 2025-Fazit
Worauf bin ich 2025 stolz?
Allem voran bin ich stolz darauf, stabil durch dieses wirklich herausfordernde und turbulente 2025 gekommen zu sein. Ich habe das Leben gelebt, mit allen seinen Höhen und Tiefen. Ich bin da geblieben und habe gefühlt, was gefühlt werden wollte. Und ich habe mich immer wieder ausgerichtet und so mein Vertrauen in mich gestärkt
Ich bin stolz auf unser Soulment-Tages-Workshop Mitte Oktober in Berlin. Was für eine schöne Erfahrung 100% all in zu gehen und gemeinsam mit Monique Wissen und Erfahrungen zu teilen und Verbundenheit zu erleben.

Das Feedback, dass ich dieses Jahr bekommen habe, macht mich nicht nur stolz. Es hat mich auch zu Tränen gerührt. Es ist einfach so schön, wenn Menschen mich und meine Arbeit sehen und mir in ihren eigenen Worten spiegeln, was ich da eigentlich bewege.
Die Rauhnachtsmagie ✨ erfüllt mich ebenfalls mit Stolz. So viele spannende Menschen, die sich auf dieses Angebot eingelassen haben, die die Energie dahinter gespürten haben und kritzelnd und zeichnend durch diese besondere Zeit gegangen sind.
Meine Erkenntnis: Ich muss nicht Alles alleine schaffen und darf mir Unterstützung holen. Auch wenn es einen Anteil in mir gibt, der sich vielleicht schämt. Gleichzeitig hat mir 2025 gezeigt, wie viel Wissen, Weisheit, Mut, Klarheit und Weitsicht in mir steckt. Und das es keinen Grund gibt, darauf nicht stolz zu sein.
Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?
- “Blog like Nobody is Reading”. Dieser Satz von Judith Peters hat mich letztes Jahr dazu inspiriert, regelmäßig zu bloggen. Insgesamt sind 33 neue Blog-Artikel entstanden, die ziemlich gut zeigen, was mich die letzten 12 Monate bewegt hat. Und noch viel besser. Blog-Artikel schenken mir den Raum, das was ich tue, einem breiteren Publikum verständlich zu machen.

- Slow Content – unter diesem Motto stand auch mein Newsletter, den ich dieses Jahr wieder gestartet habe. 1 x im Monat teile ich dort meine Gedanken rund um die Themen Komplexität, Ausrichtung und Klarheit. Klar gebe ich dort auch Einblicke in die Tools, die ich dafür nutze. Die Visualisierung, das Visual Coaching und die Energiearbeit. Ich mag das wirklich sehr. Vor allem, weil ich auch hier wirklich tolles Feedback bekommen habe.
- I did it my way – nicht bewusst, nicht strategisch, sondern ganz ich selbst.
Erste Male: Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt/gemacht.
Sonnenaufgang in den Bergen. Dafür würde ich jedes mal wider um 2.30 Uhr nachts aufstehen. Das ist das Erlebnis, was mich 2025 am meisten und am nachhaltigsten beeindruckt hat. Ich war noch nie vorher in den Bergen wandern. Und es war großartig. Wir sind im Dunkeln los und haben kurz vor Sonnenaufgang den Gipfel erreicht. Zwischenzeitlich hat mein Kreislauf kurz schlapp gemacht. Aber mit einem kleinen Snack, hatte ich das schnell wieder im Griff. Und dann habe ich einfach nur noch eine Stunde lang sehr andächtig und demutsvoll da gesessen und mich berühren lassen, von der Natur.

Nicht ganz so spektakulär ist mein zweites erstes Mal. Seit Dezember spiele ich nämlich in einem Verein Volleyball. Okay, okay. Ich habe früher schon mal Volleyball gespielt. Das ist aber über 30 Jahre her. Daher findet zumindest mein Körper, dass es sich anfühlt wie ein erstes Mal. Ich mag alles daran und ich habe wahnsinnige Freude meinen Körper auf diese Art und Weise zu spüren.
Letztes Jahr habe ich meinen Geburtstag am Meer gefeiert. Dieses Jahr habe ich meinen Geburtstag zum ersten Mal alleine am Meer gefeiert. Das ist in sofern ungewöhnlich, weil ich eine Zwillingsschwester habe und wir normalerweise unseren Geburtstag zusammen feiern. Die Sehnsucht nach dem Meer war aber größer und ich bin nicht enttäuscht worden.

Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?
Das Leben will gelebt und erfahren werden. Und dabei nimmt es wenig Rücksicht auf Pläne. 2025 hatte eine ganz eigene Dynamik und Etliches hat sich anders entwickelt, als ich es mir vorgestellt habe. Klar, ist mir das mit meinen 53 Jahren nicht zum ersten mal passiert. Dieses Jahr hat es sich aber noch mal anders angefühlt. Vielleicht weil ich mit einem großen Optimismus in das Jahr gestartet bin.
Das was ich daraus gelernt habe:
- Es ist unabdingbar, zu mir selbst zu stehen
- Zu prüfen, was ist eine Illusion? Was ist nicht länger gedacht? Und dann entsprechend schnell loszulassen, um Platz für Neue Optionen zu schaffen.
- Mit bewusst zu machen, wo meine Unsicherheiten liegen, bzw. wer oder was mich verunsichert, um noch klarer meinem einzigartigen und individuellen Weg zu vertrauen.
Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?
Mein Partner und ich haben uns getrennt. Manchmal ist eine Trennung die beste Option, damit beide das Leben leben können, was für sie gedacht ist. Und ich muss sagen, wir haben das ziemlich erwachsen und wertschätzend über die Bühne gebracht. Dennoch ist eine Trennung IMMER herausfordernd. Es braucht Zeit, um sich neu zu sortieren und wieder auszurichten.
Ich habe es weiter oben schon erwähnt. 2025 war das Jahr der meisten Anfragen und zugleich der meisten Absagen. Und es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass mich das nicht ganz schön herausgefordert hätte. Ganz besonders mit einem gewissen finanziellem Druck im Nacken. Hier immer wieder ins Vertrauen zu gehen und bei mir zu bleiben, war immer wieder ein Balance-Akt.
Privat hat mich vor allem die gesellschaftliche Entwicklung herausgefordert. Ich finde den Rechts-Ruck in Deutschland erschreckend und oft stehe ich ratlos und auch fassungslos da. Dass die Mehrheit der Deutschen meinte, Friedrich Merz wäre ein geeigneter Bundeskanzler, hat es nicht besser gemacht.
Was ist 2025 richtig gut gelaufen?
- Ich habe mit dem Projekt “Heilnetz auf die Hand” erlebt, was eine gute Zusammenarbeit ausmacht und ein Gespür dafür bekommen, wie Arbeit in Zukunft laufen kann.
- Ich war selten so stolz auf meine Coachees, wie dieses Jahr. Alle haben richtig etwas bewegt und statt weiter der Vorsicht den Vortritt zu lassen, hat jede Einzelne ehrliche und kraftvolle Entscheidungen getroffen. Vom Umzug hin zu der Erlaubnis, die eigene Selbstwirksamkeit zu leben.

- Eines der schönsten Feedbacks, die ich 2025 zu meiner Arbeit bekommen habe, teile ich hier einfach mal mit dir. So schöne berührende Worte, die zeigen, was Visualisierung möglich macht.
“Liebe Katja, ich bereite gerade nochmal Kn vor und wieder tanze ich mit den Archetypen. ich bin so aufgeregt sie zu zeigen und möchte dir nochmal kurz sagen, wie unglaublich gut sie geworden sind. Wirklich. Du hast jede Qualität so klar getroffen, und zwar nicht über Details, sondern über die Essenz genau das, was ES® ausmacht.
Die Farben sitzen, die Bewegungen sind lesbar, und die Figuren wirken leicht und menschlich, ohne in Klischees zu rutschen. Man erkennt sofort die Dynamik, sogar Mischungen, das ist selten. Es fühlt sich an, als hättest du meine ganze Arbeit in ein einziges Bild übersetzt. Präzise, spielerisch, tief. Ich bin dir so richtig dankbar dafür.”
Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?
Über die Frage, was ich 2025 zurücklasse habe ich tatsächlich ein bisschen nachdenken müssen. Und dann war es auf einmal sehr klar da:
2026 werde ich meine Zeit auf den Sozialen Medien radikal einschränken. Mich nervt es zunehmend, wie viel Zeit ich vor allem bei Insta verdaddel. Nicht weil ich es beruflich nutze, sondern weil ich (wie so viele Menschen) hängen bleiben und mein Dopmanin-Spiegel nach dem nächsten kurzen Kick schreit.
Mein 2025 in Zahlen
5 bis 10 Bulletpoints mit Zahlen aus Social Media, von deiner Website, aus deinem Business und aus deinem Leben. Gerne auch mit Screenshots. Hier sind einige Ideen:
- Die Zahl meiner Instagram-Follower liegt bei 760 – mühsam ernährt sich das Eichhörnchen könnte man denken. Aber ich bin für jeden Einzelnen dankbar.
- 1259 Website-Besucher- Das beeindruckt mich jetzt schon irgendwie. Danke!
- Oh yes! Ich habe 33! (In Zahlen dreiunddreißig) Blogartikel geschrieben rund um die Themen Visual Coaching, Gedankenkritzeleien & Energiearbeit
- 115 Newsletter-Abonenten sind es. Ein paar sind gegangen und einige dazu gekommen. Da ist aber definitiv noch Luft nach oben.
- 2025 haben knapp 120 Teilnehmer:innen meine Workshops besucht, ich habe 3 strategische Visualisierungsprojekte abgeschlossen, 4 Veranstaltungen recorded, ich habe 5 Vorträge gehalten einen Schulentwicklungs-Workshop mit 80 Teilnehmer:innen durchgeführt und ich habe 10 Menschen im 1:1 begleitet
- Laut meiner App bin ich letztes Jahr im Durchschnitt 10.064 Schritte gegangen. Ich bin aber ziemlich sicher, dass es mehr waren, denn ich habe sehr oft mein Telefon bewusst zu Hause gelassen
Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders (besser) mache
2026 ist Schluss mit Übergang. 2026 wird gelebt. Im Moment und mit größtmöglicher Präsenz für den Augenblick. Denn oft sind es die alten Gewohnheiten und Muster, die uns kleiner halten als wir sind. Zumindest ist das bei mir so. Und um diese zu umschiffen, ist Präsenz ein gutes Gegenmittel.
Ich werde 2026 (noch) klarer meine Grenzen wahren und meinen Bedürfnissen folgen. Nicht aus einer egoistischen Haltung heraus. Eher mit dem Bewusstsein, dass ich, so wie ich bin genau richtig bin. Satt mich zurückzunehmen, um anderen den Raum zu schenken, den sie gerade brauchen, wird es 2026 darum gehen, mir meinen Raum zu erobern und auszuweiten.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Du hast Lust 2026 mit mir zusammen zu arbeiten?
Ich begleite Einzelpersonen, Teams und Organisationen, wenn innere Komplexität nicht weiter vertieft, sondern geordnet, verdichtet und entschieden werden will.
Mit Visual Coaching, Visualisierung und Energiearbeit mache ich sichtbar, was innerlich bereits vorhanden ist – damit Ausrichtung entsteht und Entscheidungen möglich werden.
Meine Arbeit ist kein offener Prozess ohne Richtung. Sie führt zu innerer Ordnung, klarer Positionierung und stimmigen nächsten Schritten.
Ich arbeite mit Menschen, die Verantwortung tragen, Tiefe gewohnt sind und Klarheit nicht nur verstehen, sondern in Entscheidungen überführen wollen.
Wenn vieles da ist – aber noch nicht zusammenfindet, begleite ich in die nächste innere Ordnung.
Buche dir gerne eine ersten kostenlosen Beratungs-Call für dein ersten Gespräch mit mir.
Meine 7 Ziele für 2026
- Ich werde 2026 eine Monat im Ausland sein. Angedacht ist Italien, aber ich bin auch offen für weitere Vorschläge. Die Idee ist, vor Ort ein Projekt mit meiner Arbeit zu unterstützen. Das kann ganz praktischer Natur sein, z.B. durch Visualisierungen. Oder auch in meiner Rolle als Beraterin. Wichtig: Meine Hündin Miss Elli ist natürlich mit dabei.
- Meinen Newsletter weiter auszubauen, denn da ist noch Luft nach oben.
- Ein ausverkauftes Retreat
- Weiterhin diesen effektiven Mix aus Visualisierung, Energiearbeit und Coaching unter einen Hut zu bringen
- Jeden Monat eine größere Wanderung (mind. 12 Kilometer) zu unternehmen
- Körperlich wieder fitter zu werden
- Mein Motto für 2026 heißt: Weitung. Warum, wieso, weshalb? Dazu schreibe ich bestimmt demnächst einen eigenen Blog-Artikel ;-).


Liebe Katja,
was für ein ereignisreiches Jahr, das da hinter dir liegt. Ich finde mich in vielen deiner Themen wieder. Aber vor allem das Thema Verantwortung war gerade Ende des Jahres auch sehr präsent bei mir und wird mich vermutlich auch in diesem Jahr noch begleiten. Und das du sagst “2026 ist Schluss mit Übergang. 2026 wird gelebt” finde ich so ein tolles Motto für das neue Jahr! Genau das fühle ich auch. 2026 wird endlich wieder richtig gelebt. Das ganze Vorbereiten und und Sortieren hat ein Ende.
Ich wünsche Dir ein erfolgreiches Jahr 2026!
Liebe Grüße
Melissa
Liebe Melissa,
wie schön, dann sind wir schon Zwei, die 2026 leben und aufblühen. Vielleicht könne wir uns gegenseitig darin bestärken und unterstützen? Manchmal ist ja ein kleiner Reminder von Außen ganz gut für so etwas. Was denkst du?
Liebe Grüße
Katja
Liebe Katja, ich habe beim lesen deines Jahresrückblickes festgestellt, dass du quasi um die Ecke wohnst 🙂 Ich komme aus Bielefeld.
Wie bist du zum Visualisieren gekommen? Ich finde es super beeindruckend, wie dadurch komplexe Zusammenhänge oder sogar ganze Tage so einprägsam zusammengefasst werden können.
Herzlichen Glückwunsch zu 33 Blogbeiträgen und über 1200 Webseitenbesucher. Konstanz zahlt sich einfach immer aus.
Vielen Grüße
Janina
Liebe Janina,
ach wie cool. Da würde ich ja glatt sagen, lass uns mal auf einen Kaffe treffen. So etwas mag ich ja.
Dann kann ich dir gemütlich bei einem Kaffee erzählen, wie ich zum Visualisieren gekommen bin. Finde es auch immer wieder beeindruckend wie sehr die Visualisierung Klarheit in komplexe Themen bringt und einzelne Aspekte so ordnet, dass alles jede Puzzlestück an seinen Platz fällt.
Ich melde mich einfach mal ganz spontan in den nächsten Wochen bei dir, wenn du magst.
Liebe Grüße
Katja