Last Updated on 19. Januar 2026 by Katja Reetz Visualcoaching
2026 wird mein Jahr der Weitung und ein neu ausrichten.
Es geht nicht darum, mehr Marketing zu betreiben, schneller sichtbar zu sein oder noch mehr Aufgaben abzuarbeiten. Es geht darum, den Raum, den ich einnehme, bewusst zu vergrößern: nach außen, nach innen und in meiner Freiheit.
Sichtbar zu werden, meinen Erfahrungsraum auszudehnen, mich selbst von alten Rollen und Erwartungen zu lösen – das klingt einfach, ist es aber nicht. Es fordert Mut, Ehrlichkeit und die Bereitschaft, mich zuzumuten. Schritte, die Unsicherheit auslösen, die Komfortzonen sprengen und alte Sicherheiten infrage stellen.
Ich will 2026 nicht erklären, was ich kann oder wer ich bin. Ich will meine Tiefe verkörpern – sichtbar in allem, was ich tue. Dabei geht es nicht um Perfektion, sondern um Klarheit, Fokus und Haltung.
In diesem Blog teile ich, wie ich meinen Wirkkreis erweitere, meinen inneren Erfahrungsraum bewusst ausdehne und mich radikal neu ausrichte – und lade dich ein, für dich selbst zu prüfen, wo Weitung möglich ist.
Denn Weitung beginnt nicht im Außen, sondern in der Entscheidung, den eigenen Raum zu beanspruchen.
Weise WEITUNG: Wie ich dieses Motto 2026 mit Leben füllen werde
Dieses Motto bedeutet für mich 3 Dinge:
1. Sichtbarkeit ist kein Marketingproblem
Die Vergangenheit hat es gezeigt: Sichtbarkeit braucht mehr als Marketing-Strategien, Wissen und schlaue Ratschläge. Sichtbarkeit braucht eine klare Entscheidung, wie ich gesehen werden will – und damit eine Weitung des eigenen Wirkkreises.
Sich zeigen, Beiträge posten, auf Instagram oder LinkedIn kommentieren – all das ist und war nie ein Problem für mich. Zumindest nicht so lange, wie ich unter dem Radar bleiben konnte.
Statt mich klar zu positionieren, habe ich versucht zu erkennen, was meine Zielgruppe wohl am ehesten brauchen kann, und habe mich immer wieder danach neu ausgerichtet. Ich bin gut darin zu beobachten, zu reflektieren und feinzujustieren. Mein Verständnis für alles und jeden hat mir lange Kontrolle – und damit Sicherheit – versprochen. Allerdings auf Kosten einer klaren Haltung.
2026 werde ich meinen Wirkkreis weiten. Statt zu erklären geht es darum, meine Tiefe zu verkörpern. Im Innen wie im Außen.
Für meine Sichtbarkeit heißt das ganz konkret:
- eine ruhigere, deutlichere Autorität
- mehr Fokus statt Breite
- Arbeit, die weniger erklärt und mehr wirkt
Diese Entscheidung hat Konsequenzen. Denn je klarer mein Außen wird, desto weniger kann ich mich im Innen verstecken.
2. Wenn mein Raum größer wird als meine Angst
Schon diese Überschrift lässt mein Nervensystem für einen Moment zusammenzucken. Und genau daran merke ich, dass hier Wachstum und Weitung möglich werden. Denn mit dieser inneren Haltung wird eines unmöglich: unauffällig zu bleiben.
Begeisterung, Selbstbestimmtheit und Freiheit sind Werte, nach denen ich mein Handeln konsequent neu ausrichtenwerde. Ich bin bereit, mich mit all dem zuzumuten. Das löst Unsicherheit aus – zwangsläufig. Denn damit verlasse ich meine Komfortzone. Nicht offensichtlich. Aber deutlich, wenn ich ehrlich hinschaue.
Bisher war ich oft regulierend für andere da. 2026 werde ich diese Fähigkeit nutzen, um mich selbst zu regulieren. Um meinen eigenen inneren Erfahrungsraum nicht nur auszuhalten, sondern bewusst auszudehnen und zu weiten.
Doch auch diese innere Weitung braucht einen nächsten Schritt. Einen, der noch radikaler ist.

3. Die radikalste Form von Freiheit ist Loslösung
Konkret heißt das: Ich erlaube mir 2026 zu verlernen, was ich bisher über mich geglaubt habe. Zu Beginn dieses Jahres habe ich mir eine ehrliche Frage gestellt:
Wo halte ich noch fest an alten Vorstellungen, an Rollen und Konzepten, die mich einschränken – statt mir die gewünschte Weitung zu ermöglichen?
Statt selbst konstruierten Erwartungen zu entsprechen, checke ich regelmäßig mit mir ein und frage mich: Wo darf ich mich neu ausrichten?
Statt mich selbst in Rollen zu pressen, nutze ich mein Potenzial, um Klarheit zu generieren. Statt den Fokus auf mein Gegenüber zu richten, schenke ich Orientierung.
Damit gebe ich einen großen Teil meines bisherigen Kontrollsystems ab. Ich löse mich von meinem Sicherheitsnetz und dem doppelten Boden, den ich mir über Jahre konstruiert habe.
Und begegne dem Leben mit neuer Klarheit und Weite – bereit, mich immer wieder neu auszurichten.






